Inhaltsübersicht
Unsere neuen Planauflagen in der Inhaltsübersicht !
Inhaltsübersicht
[ Startseite ]   [ Warenkorb einblenden ]   [ Impressum ]


Pinneberg
Amt Pinnau
Service-Informationen, Adressen, Telefonnummern und Wissenswertes



Inhalt
[ Amt Pinnau ]   [ Einwohnerzahlen der amtsangehörigen Gemeinden: ]   [ Die Fusion der Ämter Bönningstedt und Pinneberg-Land: Ein Meilenstein der Verwaltungsstrukturreform im Kreis Pinneberg ]   [ Die Gemeinde Bönningstedt ]   [ Die Gemeinde Borstel-Hohenraden ]   [ Die Gemeinde Ellerbek ]   [ Die Gemeinde Hasloh ]   [ Die Gemeinde Kummerfeld ]   [ Die Gemeinde Prisdorf ]   [ Die Gemeinde Tangstedt ]   [ Pinneberg Chronik ]   [ Kurzer geschichtlicher Überblick ]   [ Wichtige Rufnummern Pinneberg ]   [ Die Drostei - Kulturzentrum ]   [ Kommunale Einrichtungen/ Wichtige Institutionen ]   [ Bäder ]   [ Apotheken ]   [ Krankenkassen ]   [ Aktuelle Informationen zum Umweltschutz ]   [ Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Halstenbek ]   [ Wichtige Rufnummern Halstenbek ]   [ Im Notfall ]   [ Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Rellingen ]   [ Wichtige Rufnummern Rellingen ]   [ Behördliche Einrichtungen ]   [ Öffentliche Einrichtungen ]   [ Kulturelle Einrichtungen ]   [ Kinder- und Jugendeinrichtungen ]   [ Alten- und Pflegeeinrichtungen ]   [ Apotheken ]   [ Krankentransportdienst ]   [ Banken und Sparkassen ]  

 Amt Pinnau


Das Amt Pinnau entstand am 1. Januar 2007 aus dem Zusammenschluss der bisherigen Ämter Bönningstedt und Pinneberg-Land. Es verwaltet sieben Gemeinden (Bönningstedt, Borstel-Hohenraden, Ellerbek, Hasloh, Kummerfeld, Prisdorf und Tangstedt) mit insgesamt über 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Bis Sommer 2008 befindet sich das Amt Pinnau noch an zwei verschiedenen Standorten:

Amt Pinnau
Tel: 040/55 626-0
Ellerbeker Str. 20, 25474 Bönningstedt
Fax: 040/55 626-36

Außenstelle Pinneberg
Tel: 04101/79 72-0
Elmshorner Str. 49, 25421 Pinneberg
Fax: 04101/79 7-48
E-Mail: info@amt-pinnau.de

Sprechzeiten an beiden Standorten
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 08.00-12.00 Uhr
Dienstag auch 14.00 - 18.00 Uhr, Mittwoch geschlossen

Ausserhalb dieser Zeiten können Termine vereinbart werden Im Sommer 2008 (geplant August) werden beide Standorte in einen Flügel des Rellinger Rathaus einziehen und eine Einheit bilden.

Die neue Anschrift lautet dann:
Amt Pinnau, Hauptstraße 60, 25462 Rellingen, E-Mail: info@amt-pinnau.de

Das Amt Pinnau wird dann voraussichtlich weiterhin über die Telefonnummer 04101/79 72-0 erreichbar sein.

Öffnungszeiten:
Das Amt Pinnau und die Gemeinde Rellingen werden ihre Öffnungszeiten aufeinander abstimmen. Die neuen Öffnungszeiten standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.amt-pinnau.de

Durchwahlen:
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten am Verwaltungssitz in Rellingen neue Durchwahlnummern. Der Umzug der Verwaltung ist derzeit in der Planung. Aus diesem Grunde können hier keine verbindlichen Informationen angeboten werden. Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.amt-pinnau.de. nach oben  nach oben

 Einwohnerzahlen der amtsangehörigen Gemeinden:


Einwohnerzahlen (Stand 31.10.2007)

Borstel-Hohenraden: 2.230
Bönningstedt: 4.379
Ellerbek: 4.283
Hasloh: 3.298
Kummerfeld: 2.140
Prisdorf: 2.153
Tangstedt: 2.191
Gesamt: 20.674


nach oben  nach oben

 Die Fusion der Ämter Bönningstedt und Pinneberg-Land:
Ein Meilenstein der Verwaltungsstrukturreform im Kreis Pinneberg


Die Verwaltungsstrukturreform ist zurzeit in Schleswig-Holstein ein zentrales Thema, welches die Kommunen landauf und landab bewegt. Nach den Leitlinien der Landesregierung sollen die Verwaltungen auf Landes- und Kreisebene sowie auf der Ebene der Städte, Gemeinden, Ämter und Zweckverbände professionell, bürgernah und wirtschaftlich gestaltet und geführt werden. Nachdem zunächst eine Phase der „Freiwilligkeit“ gilt, können zukünftig kleine und nicht leistungsfähige Verwaltungen durch Verordnung des Innenministeriums zusammengelegt werden. Ursprünglicher Ausgangspunkt war die Tatsache, dass die Verwaltungsgebäude beider Ämter unabhängig voneinander schon längere Zeit auf den Prüfungstand standen. Sowohl die Frage der Größe als auch die Sicherung der Bausubstanz waren Anlass, über erforderliche Maßnahmen und Veränderungen nachzudenken. Aufgrund gleicher Ausgangslage fanden zunächst informelle Vorgespräche statt. Am 22. Juni 2006 konnte der Fusionsvertrag in den Ämtern Bönningstedt und Pinneberg-Land durch Beschlüsse der Amtsausschüsse verabschiedet werden. Unmittelbar danach wurde der Vertrag von den Amtsvorstehern unterzeichnet und in das vorgeschriebene förmliche Genehmigungsverfahren gegeben. Damit war der Weg für das neue „Amt Pinnau“ frei. Die beiden Amtsvorsteher sind sicher, dass die mit der Fusion verfolgten Ziele verwirklicht werden. Die Zusammenlegung der Verwaltungen bündelt vorhandene Kompetenzen sinnvoll und führt unmittelbar zu wirtschaftlicheren Verwaltungsabläufen. Damit leistet das „Amt Pinnau“ einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftssicherung seiner sieben Gemeinden. Schnell kristallisierte sich die ldee einer gemeinsamen Verwaltung in einem Gebäude heraus, die im August 2008 umgesetzt sein soll. Dann wird sich der Sitz des Amtes Pinnau in einem Flügel des Rathausgebäudes der Gemeinde Rellingen befinden.

nach oben  nach oben

 Die Gemeinde Bönningstedt


Lage: Bönningstedt liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße 4, an der Nord-Süd-Autobahn A 7, diebequem über die Ausfahrt Hamburg-Schnelsen zu erreichen ist, an der Ost /-Westachse Kreisstraße 5 und an der Bahnlinie Altona - Kaltenkirchen - Neumünster (AKN). Umgeben von Natur und nah an der Großstadt bietet Bönningstedt eine hohe Lebens- und Wohnqualität in interessanter Lage.
Erste urkundliche Erwähnung fand der Ortsteil Winzeldorf im Jahre 1369. Winzeldorf und Bönningstedt wurden 1942 zu Bönningstedt zusammengelegt. Bönningstedt umfasst eine Gesamtfläche von 1.206 Hektar. Ursprünglich war die Gemeinde ein reines Bauerndorf. Die Zahl der bewirtschafteten Bauernhöfe ist im Laufe der Zeit zurückgegangen. Viele alte Bauernhäuser wurden liebevoll und den ursprünglichen Charakter erhaltend restauriert und dienen heute größtenteils als Wohnraum. Bönningstedt bietet durch seine Lage im Grünen, umgeben von Wäldern, Wiesen und Biotopen, vielen Menschen Erholung und attraktive Wandermöglichkeiten.
Geschäfte und Dienstleister sind im gesamten Gemeindegebiet vertreten, viele konzentrieren sich am Markt im Ortszentrum, im Rugenbergen-Center und im Gebäude der ehemaligen Rugenberger Mühle, in der sich auch die Polizeistation Bönningstedt befindet. In den Gewerbegebieten Goosmoortwiete, Nordring und Ellerhorst haben sich zahlreiche Betriebe angesiedelt. In Bönningstedt finden sich zahlreiche Einrichtungen, z. B. die Grundschule, die verlässliche Schulzeiten anbietet, die Schule Rugenbergen (Realschule mit Hauptschulteil), die Kirche und der Kindergarten der Ev.-luth. Simon-Petrus-Kirchengemeinde, der Kindergarten Zwergenhütte, dem ein Hort angegliedert ist, die kindergartenähnliche Einrichtung Rotznasen, eine Bücherei, das Kinder- und Jugendzentrum „KiJu“, die Diakoniestation, die Freiwillige Feuerwehr mit der angegliederten Jugendfeuerwehr, der Jugend- und der Seniorenbeirat, das durch eine Schiedsfrau vertretene Schiedsamt, mehrere Turn- und Sporthallen sowie ein Sport- und Freizeitzentrum. Durch mehr als zwanzig Vereine und Verbände wird ein vielseitiges kulturelles oder sportliches Angebot gewährleistet. Seit 1984 ist Bönningstedt mit der englischen Stadt Seaford in East Sussex verschwistert, seit 1991 mit der griechischen Gemeinde Rachoni auf der Insel Thassos und mit der Stadt Crivitz in Mecklenburg-Vorpommern.

nach oben  nach oben

 Die Gemeinde Borstel-Hohenraden


Lage: Die Gemeinde Borstel-Hohenraden mit den Ortsteilen Borstel und Hohenraden liegt nordöstlich der Kreisstadt Pinneberg. Durch die Gemeinde führt die Landesstrasse Nr. 76, die Pinneberg und Quickborn sowie die beiden Autobahnen Hamburg-Kiel und Hamburg-Itzehoe miteinander verbindet. Die erste urkundliche Erwähnung von Borstel (Borstele) datiert aus dem Jahre 1388. Die erste Nennung des Ortsteiles Hohenraden (Hohenrade) geht auf das Jahr 1638 zurück. Im Jahre 1988 feierte die Gemeinde Borstel-Hohenraden das 600-jährige Bestehen (Erstnennung 19.5.1388). Von der Struktur her hat sich die Gemeinde Borstel-Hohenraden in den vergangenen Jahren von einer Agrargemeinde zu einer Wohngemeinde entwickelt. Ziel ist es, die Funktionen des Wohnens und der Landwirtschaft gleichermaßen zu erhalten. Die Gemeinde steht vor der Aufgabe, durch infrastrukturelle Maßnahmen den Wohnwert für die in der Gemeinde lebenden Einwohner laufend zu verbessern.

In der Gemeinde Borstel-Hohenraden sind folgende kommunale Einrichtungen vorzufinden:
- Grundschule mit Turnhalle für Mehrzwecknutzung
- Sportstättenanlage
- Gemeindebücherei
- Kindergarten, betrieben durch die Johanniter e.V. Regionalverband Hamburg
- Kinderspielplätze
- Anschluss an die Schwesternstation der Diakonischen Kranken- und Altenpflege
der Ev.-luth. Kirchengemeinde im Kummerfeld
- Feuerwehr (Feuerwache und Feuerwehrunterrichtsraum am Gebäudekomplex der Schule an der Quickborner Straße)

nach oben  nach oben

 Die Gemeinde Ellerbek


Lage: Die schöne Gemeinde Ellerbek im Kreis Pinneberg liegt zwischen der Landesstraße 99 (Pinneberger Straße) im Südwesten und der Bundesstraße 4 (Kieler Straße) im Osten. Unsere Nachbargemeinden sind Rellingen, Tangstedt, Bönningstedt und die Stadt Hamburg. Die Buslinie 195 erschließt die gesamte Gemeinde und verbindet uns mit der Kreisstadt Pinneberg und mit Norderstedt.
Ellerbek ist eine Gemeinde im Grünen, denn sie liegt zwischen den Entwicklungsachsen Hamburg-Elmshorn und Hamburg-Kaltenkirchen. So sind auch die Autobahnen 7 und 23 schnell zu erreichen. Ellerbek hat den Beinamen „Insel des Glücks“. Es ist die Einschätzung eines Journalisten aus den 60er-Jahren aufgrund der guten finanziellen Situation der Gemeinde, die auch heute noch besteht.
Lebens- und wohnenswert machen Ellerbek neben der schönen Natur und der extensiven Bebauung die vielen Einrichtungen, Sport- und Begegnungsstätten, Vereine, Verbände und Parteien, die von der Kinderbetreuung bis zur Seniorenarbeit für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen ein reichhaltiges Angebot vorhalten. Und darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das überaus reichhaltige Kultur- und Freizeitangebot Hamburgs zu nutzen. Die Innenstadt Hamburgs z. B. ist mit dem Pkw in einer guten halben Stunde zu erreichen.

nach oben  nach oben

 Die Gemeinde Hasloh


Lage: Die Gemeinde Hasloh liegt an der B 4 (Kieler Straße), westlich von Norderstedt zwischen der Gemeinde Bönningstedt und der Stadt Quickborn.
Durch die Bundesstraße und eine Bahnlinie (AKN) mit Anschluss an den Hamburger Verkehrsverbund ist Hasloh an den „großen Verkehr“ angebunden. Autobahn und Flughafen sind schnell zu erreichen. 1253 wird Hasloh erstmalig in einem Vertrag als Herslo urkundlich erwähnt. 1345 ist das erste Mal vom Dorf Herßlo die Rede. Der Ort Hasloh liegt um 1500 an der sogenannten Ochsendrift, die von Schleswig zum Ochsenmarkt nach Wedel führt. Im Juni 2003 feierte die Gemeinde Hasloh das 750-jährige Bestehen.
Die Gemeinde hat sich in dieser langen Zeit weiterentwickelt. Der Anteil der in der Landwirtschaft Tätigen nimmt weiter ab. Heute gibt es noch vier Landwirte mit eigenem Betrieb. Wegen des guten Erholungswertes und der günstigen Lage zu Hamburg ist Hasloh immer ein beliebter Wohnort gewesen und wird es auch in Zukunft bleiben, denn eines ist Hasloh trotz der Weiterentwicklung geblieben:
In der Gemeinde sind diverse kommunale Einrichtungen vorhanden, wie z. B. Grundschule, Sportstättenanlagen, Kindergärten, Freiwillige Feuerwehr, viele Vereine und Verbände u.v.a.m.

nach oben  nach oben

 Die Gemeinde Kummerfeld


Lage: Die Gemeinde Kummerfeld liegt nördlich der Kreisstadt Pinneberg parallel zur Bundesautobahn A 23 zwischen den Anschlussstellen Pinneberg-Nord und Tornesch. Durch Kummerfeld führt die ehemalige B 5, die seit dem Bau der A 23 an Bedeutung verloren hat und seitdem als Kreisstraße 21 geführt wird.
Eine erste Erwähnung Kummerfelds ist urkundlich um 1320 bekannt, und zwar aus dem lateinisch abgefassten Besitztumsverzeichnis des Hamburger Domkapitels, genannt das „Kleine Kopialbuch“. Es hieß ursprünglich Cummervelde oder Kummeruelde, was mit „geringes Land“ zu deuten ist. Spuren von alten Baustellen hat man im Kummerfelder Wohld gefunden. Flurnamen, wie Öhlmöhlenwisch oder Kopperede, deuten auf eine frühere Wassermühle am Bilsbek hin.
Von der Struktur her hat sich Kummerfeld in den vergangenen Jahren von einer Agrargemeinde zu einer Wohngemeinde entwickelt. Ziel ist es, die Funktionen des Wohnens und der Landwirtschaft gleichermaßen zu erhalten. Mit dem Großraum Hamburg ist Kummerfeld durch den Anschluss an den Hamburger Verkehrsverbund HVV verbunden.
In Kummerfeld sind folgende Einrichtungen vorzufinden:
- Grundschule
- Sport- und Freizeitanlage mit Sport- und Tennisplätzen sowie Freilichtbühne
- 3-Feld-Sporthalle
- Gemeindezentrum mit Gaststätte, Gemeinschaftsraum und Turnsaal
- Kindergarten, betrieben durch die Ev.-luth. Kirchengemeinde Kummerfeld
- Kinderspielstube (Vorschule), betrieben durch den Schulverein Kummerfeld
- Kinderspielplätze
- Anschluss an die Schwesternstation der Diakonischen Kranken- und Altenpflege der Ev.-luth. Kirchengemeinde in Kummerfeld
- Feuerwehr (Feuerwache und Feuerwehrunterrichtsraum)
- Polizeistation

nach oben  nach oben

 Die Gemeinde Prisdorf


Lage: nordwestlich der Kreisstadt Pinneberg an der Eisenbahnlinie Hamburg - Kiel. Durch die L 107 (Pinneberg - Tornesch) und die (GIK 19 (Prisdorf - Kummerfeld) wird die Gemeinde Prisdorf an das überörtliche Straßennetz (BAB und K 21) angeschlossen. Die erste urkundliche Nennung von Prisdorf datiert aus dem Jahre 1342 mit „Villa Britzerdorpe“. Der Peiner Hof wurde erstmals urkundlich 1477 mit „Peyne“ erwähnt. 1883 begann man mit der Regulierung der oberen Pinnau und kurze Zeit später mit der des Bilsbeks, um den winterlichen Überschwemmungen in den Pinnau- und Bilsbekniederungen wirksam Herr zu werden 1985 hat die Gemeinde eine Dorfchronik von Prisdorf herausgegeben. Sie umfasst 650 Jahre Dorfgeschichte, die ein anschauliches wie sachlich zutreffendes und wirklichkeitsgetreues Bild vom alltäglichen Leben der Vorfahren, von den prägenden Ereignissen in der Geschichte des Dorfes und von der Entwicklung Prisdorfs zu seiner heutigen Gestalt vermittelt. Die Gemeinde hat heute einen hohen Wohnwert und ist im Wesentlichen durch Einzelhaus-Bebauung gekennzeichnet. Durch die gute Anbindung an die A 23 und die Nähe zu Hamburg ist Prisdorf mit seinen durch Einzel- und Fachhandel Verbrauchermärkten sowie seine leistungsfähigen Handelsbetriebe und Produktionsstätten geprägten Gewerbegebieten ein idealer Gewerbestandort.
Das eigentliche „Dorfzentrum“ bildet das Gebäudekomplex am Hudenbarg mit Grundschule, Turnhalle, Bilsbekraum, Bauhof und Feuerwache.
Weitere öffentliche Einrichtungen sind die Gemeindebücherei, das Alten- und Pflegeheim, die Behinderten- und Jugendhilfeeinrichtung „Großstadt-Mission“, der Jugendtreff, die Sportstättenanlage sowie ein Kindergarten, Kinderspielplätze und vieles mehr. Weiterführende Schulen befinden sich in der direkt angrenzenden Kreisstadt Pinneberg und der Stadt Tornesch.

nach oben  nach oben

 Die Gemeinde Tangstedt


Lage: Die Gemeinde Tangstedt liegt im östlichen Teil des Kreises Pinneberg im Raum zwischen Pinneberg und Quickborn. Das Gemeindegebiet wird im Westen durch die Pinnau gegen Borstel-Hohenraden begrenzt. Im Norden, Osten und Süden grenzen die Gemarkungen von Quickborn, Hasloh, Bönningstedt, Ellerbek, Rellingen und Pinneberg an. Durch das Gemeindegebiet führt die Kreisstraße Nr. 6, die Tangstedt im Süden mit Rellingen und Pinneberg und im Nordosten mit Hasloh sowie über die B 4 mit Quickborn verbindet.
Tangstedt ist eine der ältesten Gemeinden des Kreises Pinneberg. Die erste urkundliche Erwähnung datiert bereits aus dem Jahre 1242 im Landesarchiv unter „Tangstede“. Lange nahm man an, dass der Name auf den Eigennamen „Thanco“ zurückgeht. Neuere Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Annahme eines eigenen Wappens (1992) gehen davon aus, dass der Name „Tangstedt“ seine Begründung in für Tangstedt charakteristischen Geländeformationen eines eiszeitlichen Sanders findet, der mehrere kleinere Moore umgibt. Auch die Wulfsmühle ist schon 1382 urkundlich belegt. Seit dem 14. Jahrhundert gehört Tangstedt zum Kirchspiel von Rellingen. Eine Schule in Tangstedt wird erstmalig 1719 erwähnt.1992 feierte die Gemeinde ihr 750jähriges Bestehen.

In der Gemeinde Tangstedt sind folgende kommunale Einrichtungen vorzufinden:
- Grundschule
- Schulturnhalle mit Gemeinschaftsräumen
- Sportstättenanlage
- Gemeindebücherei
- Kinderspielplätze
- Ortsfeuerwehr am Brummerackerweg

Neben den eigenen kommunalen Einrichtungen ist die Gemeinde beteiligt
- am kirchlichen Kindergarten in Tangstedt am Brummerackerweg
- an der Erweiterung und Herrichtung des kirchlichen Friedhofs in Rellingen
- an der Sozialstation Bönningstedt
Die Haupt-, Real- und Sonderschüler der Gemeinde Tangstedt werden im Schulzentrum Egenbüttel unterrichtet. Gymnasiasten besuchen vorwiegend die Gymnasien in der Kreisstadt Pinneberg.

nach oben  nach oben

 Pinneberg Chronik


Kreisstadt und Behördenzentrum des dichtest besiedelten Landkreises Schleswig-Holsteins in unmittelbarer Nachbarschaft der Freien und Hansestadt Hamburg mit Anschluß an das Hamburger Verkehrsnetz.
Wohnungs- und Wirtschaftsschwerpunkt an der Aufbauachse Hamburg-Elmshorn und Mittelzentrum im Sinne der Raumordnungsplanung des Landes Mittelpunkt des größten zusammenhängenden Baumschul- und Rosenzuchtgebietes der Welt.
Garnisonstadt
Partnerschaftsbeziehungen mit der Stadt Rockville/Maryland (USA)
Patenschaftsbeziehungen mit der deutschen Volksgruppe in
Hadersleben/Nordschleswig
Patenstadt der Stadt Fischhausen/Ostpreußen
Partnerschaftbeziehungen mit dem Nzega-District/Tanzania
Mitglied des Fünf-Städte-Vereins Pinneberg e.V., der ein Kindererholungsheim in Hörnum/Sylt unterhält.

nach oben  nach oben

 Kurzer geschichtlicher Überblick


Pinneberg ist eine junge Stadt.
Der Ort wurde erstmalig im 17. Jahrhundert urkundlich erwähnt, als um die alte Wasserburg eine Siedlung entstand. Bei Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1875 hatte Pinneberg rd. 3.000 Einwohner und eine Gemeindefläche von nur 473 ha. 1905 wurden Pinneberger Dorf mit 532 ha und 1927 Thesdorf mit 1.148 ha eingemeindet. Die Einwohnerzahl von rd. 8.000 zu dieser Zeit erhöhte sich bis 1939 auf rd. 13.000 und beträgt heute rd. 40.000. In völlig neuen Stadtteilen entstanden größere Wohnsiedlungen. Industrie- und Gewerbegebiete wurden erschlossen und neue Betriebe angesiedelt.

Die Innenstadt hat in den letzten Jahrzehnten durch neue Geschäfts- und Verwaltungsbauten ein modernes Gesicht erhalten. Durch Maßnahmen der Verkehrsberuhigung konnten die Verkehrsverhältnisse in der Innenstadt entscheidend verbessert werden. Die Umgestaltung von Straßen in der Innenstadt zu Fußgängerzonen hat weiter zur Attraktivität Pinnebergs als Einkaufsstadt beigetragen. Als letztes Teilstück hat der Platz zwischen Rathaus und Drostei ein neues Gesicht erhalten. Er bildet mit dem restaurierten Gebäude der Drostei (aus dem Jahre 1765), das jetzt als Kreiskulturzentrum dient, ein sehenswertes Ensemble.

Nur wenige Kilometer von Hamburg entfernt und mit dem Auto oder S-Bahn in kürzester Zeit erreichbar, ist Pinneberg auch bei der Großstadtnähe eine Stadt mit ausgeprägtem Eigenleben, sowie hohem Wohn- und Freizeitwert. In der noch überschaubaren Mittelstadt wohnt man verhältnismäßig ruhig im Grünen, findet aber dennoch alle Einrichtungen am Ort vor, die der Bürger in einer Stadt nicht missen möchte. So stehen alle Schularten, auch eine integrierte Gesamtschule, bereit. Überdies brauchen die Pinneberger auf die Annehmlichkeiten der nahen Großstadt nicht zu verzichten, ohne jedoch deren Nachteile mit in Kauf nehmen zu müssen. Die weltbekannten kulturellen Einrichtungen der Metropole liegen „vor der Tür”. Das gleiche gilt für den Flughafen Fuhlsbüttel, den Hafen und den Elbtunnel.

Als Kreisstadt ist Pinneberg Behördenzentrum des am dichtesten besiedelten Landkreises Schleswig-Holsteins und wirtschaftlicher Mittelpunkt eines größeren Einzugsgebietes. Das Angebot in leistungsfähigen Geschäften erfüllt auch anspruchsvolle Kundenwünsche. Ihre Lage und gute Einrichtungen der Infrastruktur haben sie zu einem bevorzugten Standort gewerblicher Unternehmen gemacht. Die Wirtschaftsstruktur wird bestimmt durch eine gesunde Mischung leistungsfähiger Klein- und Mittelbetriebe der Industrie, des Handwerks, des Handels und des Dienstleistungsbereichs in den verschiedensten Branchen. Besonders erwähnenswert sind die Baumschulen und Gärtnereien, die ihre Erzeugnisse in alle Welt versenden.

Wenn man sich in Pinneberg wohlfühlt, dann vor allem dank des hohen Wohnwertes und der vielfältigen Möglichkeiten, seine Freizeit sinnvoll und angenehm zu gestalten. Jeder Bürger der Stadt kann seinen Interessen und Neigungen auf den unterschiedlichsten Gebieten in den vielen Pinneberger Vereinen nachgehen. Deren zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die Stadt bei der Erfüllung ihrer kommunalen Aufgaben in erheblichem Maße.

Mitten in der Stadt unmittelbar am Bahnhof liegt das 30 ha große Fahltgehölz, das zusammen mit Rosengarten, Sportanlagen, Freibad und Hallenbad, die grüne Lunge der Stadt in zentraler Lage bildet. Am Rande der Stadt im Ortsteil Waldenau lädt der Stadtforst zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Durch den unmittelbaren Übergang in den großen Hamburger Staatsforst Klövensteen sind Waldwanderungen bis an die 10 km entfernte Elbe möglich. Viele kleinere Anlagen sind überall dort im Pinneberger Stadtgebiet angelegt, wo sich eine Möglichkeit hierzu bietet.
Der sportlichen Betätigung in der Freizeit dient ein mannigfaltiges Angebot an Sporteinrichtungen, sowohl im Freien, als auch in mehreren Turn- und Sporthallen, sowie anderen speziellen Einrichtungen. Das städtische Hallenbad mit sechs 50-Meter-Bahnen und einem zusätzlichen Springer- und Lehrschwimmbecken sei hierfür beispielhaft erwähnt. Im Freibad mit beheiztem Schwimmerbecken und auf seinen Liegewiesen finden bis zu 9.000 Personen Platz. Der größte Sportverein Schleswig-Holsteins mit rd. 5.400 Mitgliedern ist in Pinneberg zu Hause.

Kulturelles Engagement kann auch im Schatten der Großstadt sehr erfolgreich sein. Der Beweis hierfür ist die Pinneberger Volkshochschule, die zu den größten und leistungsfähigsten in Schleswig-Holstein gehört. Der rege Kulturverein bietet zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. anspruchsvolle Musikdarbietungen und Dichterlesungen bekannter Autoren. Die Musikschule der Stadt Pinneberg e. V. ermöglicht vielen Jungen und Älteren eine musische Ausbildung. Anerkannte Laienspielbühnen führen vor allem auch Stücke in niederdeutscher Sprache auf. Die Stadtbücherei hat einen Bestand von mehr als 60.000 Medieneinheiten und kann darüber hinaus im Leihverkehr Bücher beschaffen.

Gremien und Verwaltung waren in den vergangenen Jahrzehnten bestrebt, in der Stadt eine ausreichende Infrastruktur zu schaffen. Zentrale Aufgabe heute ist es die Lebensqualität in Pinneberg zu verbessern. Dies wird um so mehr gelingen, als das Engagement der Bürgerinnen und Bürger dazu beiträgt.

nach oben  nach oben

 Wichtige Rufnummern Pinneberg


Rathaus 2 11-0, 2 02-1
Bürgermeister: Horst-Werner Nitt
 Gleichstellungsbeauftragte: Frau Schülke
2 11-2 00
2 11-4 22
Stadtbücherei 2 11-3 11
Kommunaler Service-Betrieb Pinneberg
Friedhöfe/Grünflächen/Städtischer Bauhof, Hogenkamp 34a
2 11-5 90
Stadtwerke Pinneberg, Am Hafen 67 2 03-0
Behörden, Ämter, Einrichtungen  
Amt Pinnau, Elmshorner Str. 49 7 97 20
Amtsgericht, Bahnhofstr. 17 5 03-0
Arbeitsgemeinschaft des Kreises Pinneberg
mit der Agentur für Arbeit Elmshorn
 Arbeitsamt, Damm 25

80 47-0
5 66-0
Ausländer- und Aussiedlerberatung des
Diakonievereins, Migration, Bahnhofstr. 24
54 27-0
Verdi, Bismarckstr. 2 2 32 90
Finanzamt Pinneberg, Friedrich-Ebert-Str. 29 54 72-0
Kreisverwaltung, Moltkestr. 10 2 12-0
- Abfallberatung, Lindenstr. 19 2 12-21
- AIDS-Beratung, Lindenstr. 11 2 12-4 31
- Ausbildungsförderung, Lindenstr. 11 2 12-3 41
- Ausländerbehörde, Lindenstr. 13 2 12-4 38
- Bürgerberatungsstelle, Lindenstr. 11 2 12-2 59
- Beratungsstelle f. Kinder, Jugendliche, und Eltern, Lindenstr. 19 2 12-1 60
- Soziale Dienste, Moltkestr. 21 2 12-4 56
- Fürsorgestelle f. Kriegsopfer u. Schwerbehinderte, Lindenstr. 11 2 12-3 55
- Gesundheitsamt, Moltkestr. 8 2 12-4 21
- Jagdbehörde, Lindenstr. 13 2 12-4 52
- Jugendamt, Moltkestr. 2 12-2 19
- Kreisjugendpfleger, Lindenstr. 11 2 12-5 44
- Naturschutzbehörde, Moltkestr. 10 2 12-4 57
- Müllabfuhr, Moltkestr. 8 2 12-1 21
- Mütterberatung, Moltkestr. 8 2 12-2 31
- Schul- und Kulturamt, Lindenstr. 11 2 12-4 92
- Straßenverkehrsamt, Flensburger Str. 1a 70 95-0
- Umweltberatung, Moltkestr. 10 2 12-2 22
- Veterinäramt, Lindenstr. 11 2 12-3 79
- Amtstierärztliche Untersuchung, Moltkestr. 10, im Keller 2 12-3 79
- Wasserbehörde, Moltkestr. 10 2 12-3 87
- Landesversicherungsanstalt Auskunfts- und Beratungsstelle, Waldstr. 5 5 42 70
Zollamt, Am Drosteipark 1 54 13-0
Deutsche Post AG
Service-Nummer
Kunden-Hotline:
- Privatkunden
- Geschäftskunden

0180/2 33 33

0800/33 01 000
0800/33 01 172


nach oben  nach oben

 Die Drostei - Kulturzentrum


Dingstätte 23, 25421 Pinneberg 04101/2 10 30

nach oben  nach oben

 Kommunale Einrichtungen/ Wichtige Institutionen


Alten- und Pflegeheime  
Deutsches Rotes Kreuz, Rehmen 89 5 04-0
Deutsches Rotes Kreuz, Oberer Ehmschen 53, 25462 Rellingen 50 03-0
Zweckverband Altenzentrum Kummerfeld
 Bundesstr. 39, 25495 Kummerfeld
79 37 21
Fax 81 02 29
Seniorenheim Gut Eichenhof, Rellinger Str. 37-39 20 66 30 u. 20 01 48
Seniorenpflegeheim Haus Quellenthal, Wittestr. 2 85 24 16
Haus am Rosengarten, Fahltskamp 74 2 17-3 40
Altentagesstätten  
Arbeiterwohlfahrt, Mühlenstr. 55 c 2 99 01
Deutsches Rotes Kreuz, Clara-Bartram-Weg 14 2 67 84
Deutsches Rotes Kreuz, Berliner Str. 11 7 32 50


nach oben  nach oben

 Bäder


Hallenbad Burmeisterallee, 20 64 64
Sauna im Hallenbad 20 64 64
Lehrschwimmbecken Schuldorf Quellental, Richard-Köhn-Str. 75  
Lehrschwimmbecken Hans-Claussen-Schule, Elmshorner Str. 52  


nach oben  nach oben

 Apotheken


Adler-Apotheke, Dingstätte 22 2 80 47
Bahnhofs-Apotheke, Bahnhofstr. 12 2 51 70
Brahms-Apotheke, EKZ-Thesdorf
 Diesterwegstr. 33a
0800/6 50 10 10
Fax 6 88 80
Fahlt-Apotheke, Fahltskamp 6 20 72 36
Flora-Apotheke, Damm 51 2 33 95
Hubertus-Apotheke, Elmshorner Str. 43 2 75 76
Markt-Apotheke, Elmshorner Str. 13 2 77 77
Olympia-Apotheke, Rübekamp 25 2 60 33
Schulze’s Apotheke, Oeltingsallee 35 6 88 33
Apotheke Waldenau, Waldenauer Marktplatz 12 6 10 44


nach oben  nach oben

 Krankenkassen


AOK, Hindenburgdamm 60 2 19-0
Barmer Ersatzkasse, Rübekamp 14-16 37 35-0
DAK, Damm 21 Fax 54 84 19, 54 84-0
KKH, Fahltskamp 6 55 33 00


nach oben  nach oben

 Aktuelle Informationen zum Umweltschutz


Müllabfuhr, Abt. Abfallverwertung, Lindenstr. 19, 25421 Pinneberg 2 12-3 97
Beauftragtes Unternehmen, Fa. August Wittern, Hallstr. 1, 25462 Rellingen 4 11 66
Müllverwertungsanlage (MVA), Hasenkamp 15, 25436 Tornesch-Ahrenslohe
 Annahme von Haus-, Garten- und Sondermüll,
 Abgabe von Kompost, Deponie Schäferhof, 25482 Appen-Etz
Annahme von Bauschutt, Erdaushub und Gartenabfällen in
 größeren Mengen, Abgabe von Kompost u. Mulchmaterial
04120/70 90

2 87 24
Umwelttelefon 2 12-2 22

Gewerbliche Altpapier- und Altkleidersammlung jeden Donnerstag (nicht während der Schulferien) Altkleidersammlungen durch karitative Verbände nach Ankündigung.

nach oben  nach oben

 Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Halstenbek


Die Gemeinde Halstenbek liegt im südlichen Teil des Kreises Pinneberg und ist unmittelbare Randgemeinde zur Freien und Hansestadt Hamburg. Das heutige Gebiet der Gemeinde ging aus der alten „Bauernvogtei Halstenbek“ hervor. Es gehören seit jeher die Fluren der Ortschaften Halstenbek, Nienhöfen, Branden und Krupunder dazu.
Der Name Halstenbek wird zuerst um 1309 in der Form „Halstenbeke“ genannt. Der Hamburger Bürger Marquard Potecowe vermachte einem Mitgliede seiner Familie gleichen Namens „ein Haus, welches er in der Halstenbeke“ hat. In einer Landverpfändungssache vom Jahre 1345 wird ein Johann Halstenbeke genannt. Der Name „Branden“ soll erst im 18. Jahrhundert aufgetreten sein und auf Rodung durch Brand hindeuten. Im Amtsregister von 1591 tritt erstmalig der Name „Nienhöven“ auf. Die jüngste der vier zum Gemeindegebiet gehörenden Ortschaften ist das jetzige Krupunder. Auf öder Heide zwischen Halstenbek und Eidelstedt begann man sich hier um 1700 anzusiedeln. „Krupunder“ war vor 200 Jahren ein volkstümlicher Name für den See, der eigentlich „Reichlinger See“ hieß. Der Name „Krup’under“, wohl ein scherzhafter Zuruf Wegfahrender, hat sich auf den Ort übertragen. Das Steuerverzeichnis von 1464 enthält die Namen von 6 Steuerzahlenden Halstenbeks; bei der Volkszählung im Jahre 1803 werden bereits 407 Einwohner in der ganzen Bauernvogtei festgestellt und von 1868 bis 1939 steigt die Zahl der Einwohner von 643 auf 3.668 (Volkszählungen am 17.5.1939). Die Bevölkerungszunahme, insbesondere seit Mitte des 19. Jahrhunderts, hat ihren Grund in der zunehmenden Umwandlung des Ackerbodens und des unkultivierten Landes in Baumschulen. Die Erhöhung der Einwohnerzahl auf 6.514 (Volkszählung am 13.9.1950) ist schließlich auf die vielen Hamburger Ausgebombten und besonders die zahlreichen Ostflüchtlinge, die in der Gemeinde untergebracht werden mußten, zurückzuführen. In der „Beschreibung der Herrschaft Pinneberg“ heißt es von Halstenbek: „Hier sind niemahlen Fabriquen oder Manufacturen gewesen“ und „Ausser 1 Rademacher gantz nichts vorhanden“. Dieser Zustand änderte sich erst zwischen den Weltkriegen, als sich verschiedene Betriebe, z.B. zur Margarineerzeugung, Holzverarbeitung, Herstellung von Cremen und Fetten usw. in Halstenbek etablieren konnten. Auch heute befinden sich mehrere gewerbliche Unternehmen auf Gemeindegebiet; die Halstenbeker haben es jedoch verstanden, sich in der Hauptsache die sogenannte „rauchlose Industrie“, d.h. die Baumschulen und den ländlichen Charakter des Ortes zu erhalten und damit die Umweltschutzprobleme anderer Gemeinden von vornherein verhindert. Andererseits muß dieser Vorteil mit höherem Aufwand, z.B. für Versorgungseinrichtungen (Überbrückung der Freiräume), bezahlt werden. Das stetige Anwachsen der Einwohnerzahl auf mittlerweile 16.435 Einwohner, verursacht durch die attraktive unmittelbare Nachbarschaft zur Freien und Hansestadt Hamburg, stellt Halstenbek heute vor die schwierige Aufgabe, die Struktur der Gemeinde laufend vervollständigen und verbessern zu müssen. So sind zwei Großprojekte in Arbeit, nämlich der Bau einer neuen Sporthalle in der Feldstraße, sowie die künftige Ortskerngestaltung. Partnerschaftsbeziehungen mit der Gemeinde Hartkirchen in Oberöstereich und der Stadt Lübz in Mecklenburg-Vorpommern.

nach oben  nach oben

 Wichtige Rufnummern Halstenbek


Behördliche Einrichtungen
Bürgermeisterin: Linda Hoß-Rickmann
 Rathaus, Gustavstr. 6
 Öffnungszeiten: Mo.-Do. 8.30-12.00 Uhr
 Fr. 8.00-12.30 Uhr, Di. 14.00-18.00 Uhr

4 91-1 01
Gemeindeverwaltung Halstenbek, Rathaus, Gustavstr. 6 4 91-0
Standesamt Halstenbek, Gustavstr. 6 4 91-1 38
Friedhofsverwaltung, Friedhof, Ostereschweg 15
 Gustavstr. 6, Rathaus, Zi. 45
4 63 59
Volkshochschule Halstenbek
 Geschäftsstelle im Haus für Jugend und Kultur
 Neuer Weg 51 58 77 12
58 77 10
Gemeindebücherei Halstenbek, Gustavstr. 8
 Zweigstelle Krupunder, Siebentunnelweg 16-18
4 69 57
40 18 58
Gemeindewerke Halstenbek, Ostereschweg 9
 Techn. Bereitschaftsdienst, im Notfall Tag + Nacht erreichbar
49 07-0
49 07-1 20
Haus der Jugend und Kultur A23, Neuer Weg 51 4 51 71
Sonstige Behörden
Deutsche Post AG, Filiale Halstenbek, Schulstr. 3
48 03 55
Polizeirevier Station Halstenbek-Rellingen
 Halstenbeker Weg 85, 25462 Rellingen
48 03 55
49 80
Freiwillige Feuerwehr Halstenbek, Gärtnerstr. 62
 Wehrführer: Frank-M. Gormanns, Eidelstedter Weg 64
4 16 03
40 04 60
Halstenbek in Kürze
Lage: Im südlichen Teil des Kreises Pinneberg (Schleswig-Holstein),
ca. 15 km vom Zentrum der Freien und
Hansestadt Hamburg entfernt.
Größe: ca. 1260 ha
Einwohner: 16.435 (Stand 19.10.2007)
 
Verkehrsinformationen
Autobahnzufahrten:
von der A23 die Auf- und Abfahrten Halstenbek
Rellingen und Halstenbek-Krupunder-Rellingen
S-Bahn-Stationen: Halstenbek u. Krupunder
mit den S-Bahn-Linien S3 und S21
Bus-Linien: Nr. 185, 281, 285, 585
 
Soziale Einrichtungen
Arbeiterwohlfahrt
 Servicezentrum Pinneberg, www.awo-pinneberg.de

78 22 33
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft,
 Landesverband Schleswig-Holstein, Barbara Hansen

4 36 56
Deutsches Rotes Kreuz Halstenbek e.V.
 Begegnungsstätte, Essen auf Rädern, Verleih v. Hilfsmitteln
 Schulstraße 10, 24569 Halstenbek
40 28 28
Fax: 40 90 65
Hilfe + Pflege ProVita oHG, Waltraut Walter & Partner
 Bickbargen 130, 24569 Halstenbek
4 74 40
Seniorenclub der kath. Kirchengemeinde
 Friedrichshulder Weg 1, 24569 Halstenbek
47 32 41
Seniorenkreis der ev. Kirchengemeinde, Diakon Pfeiffer
 Friedrichstr. 22, 24569 Halstenbek
47 35 65
Sozialverband Deutschland e.V.,
 Ortsverband Halstenbek-Rellingen, Hans-Jochen Tschammer
 Haselweg 26, 24569 Halstenbek
4 12 22
Vereinigung Ambulanter Pflege e.V., Halstenbeker Str. 8, 25421 Pinneberg 59 10 22


nach oben  nach oben

 Im Notfall


Polizei 1 10
Feuerwehr 1 12
Rettungsleitstelle Pinneberg/Rettungsdienst-Notruf 19 222
Polizei-Station Halstenbek-Rellingen, Halstenbeker Weg 85,25462 Rellingen 49 80
Freiwillige Feuerwehr, Feuerwache Halstenbek, Gärtnerstr. 62 4 16 03
Krankenbeförderungsdienste 040/19 200
Gemeindewerke Halstenbek, Störungsbeseitigung
 (Strom, Gas, Wasser), Tag und Nacht erreichbar

49 07-1 20
Klärwerk, Störungsbeseitigung (Entwässerung) 4 91-0
Giftinformationszentrale 0551/19 240


nach oben  nach oben

 Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Rellingen


(13.789 Einwohner, Flächengröße 1.320 ha )

Rellingen ist ein kulturell sehr lebendiger und beliebter Wohnort, der trotz der direkten Nachbarschaft zur Großstadt Hamburg seine Eigenständigkeit bewahrt. Wahrscheinlich schon vor dem Jahr 1000 verfügte Rellingen über eine Kirche, deren Einzugsbereich zeitweilig rd. 150 qkm umfasste. Das jetzige Kirchengebäude wurde von dem Baumeister Cay Dose geplant und 1756 fertiggestellt. Es stellt eines der Hauptwerke des spätbarocken Kirchenbaues im Lande dar und ist ein Kunstwerk von richtungweisender baugeschichtlicher Bedeutung. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts war Rellingen eine der Keimzellen und wurde später Mittelpunkt des größten geschlossenen Baumschulengebietes des Welt.
Da die Gemeinde Rellingen mit vier Autobahnanschlüssen an der A 23 gelegen ein begehrter Wirtschaftsstandort für Unternehmen ist, haben sich insbesondere Betriebe der Elektro-, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, sowie Betriebe des Handels mit elektronischen Musikinstrumenten, Kfz-Handels- und Handwerksbetriebe und Betriebe des Maschinen- und Apparatebaus in der Gemeinde angesiedelt.
In der Silvesternacht 1973/74 war die Zahl der Einwohner um etwa 2.400 gestiegen. Ursache war der freiwillige Zusammenschluss Egenbüttel mit Rellingen aufgrund eines Grenzänderungsvertrages. Sichtbaren Ergebnis der schon vorher bestehenden guten Zusammenarbeit beider Gemeinden ist das Schulzentrum im Ortsteil Egenbüttel, mit einer Grund- und Hauptschule, Realschule und der Förderschule.
Das architektonisch gelungene Ortszentrum lädt zu einen Besuch der Geschäfte und Cafés ein und ist in jedem Jahr Kulisse für mehrere stimmungsvolle Ortsfeste.

nach oben  nach oben

 Wichtige Rufnummern Rellingen


www.rellingen.de

nach oben  nach oben

 Behördliche Einrichtungen


Gemeindeverwaltung Rellingen, Hauptstr. 60 (Rathaus) 5 64-0
Wasserwerk, Am Wasserwerk 7 3 23 18
Bauhof, Korkwisch 29 40 85 65
Friedhofsbüro, Hamburger Straße 24 20 76 82


nach oben  nach oben

 Öffentliche Einrichtungen


Schiedsmann, Lothar Schwarz, Nienkamp 7 2 52 10
Sozialstation des DRK, Appelkamp 8 55 31 86
Seniorenbegegnungsstätte des DRK, Appelkamp 8 55 31 87
Tagespflegeeinrichtung des DRK, Appelkamp 8 55 31 88
Polizeirevier, Halstenbeker Weg 85 49 80
Fax 49 81 60 oder 49 82 60


nach oben  nach oben

 Kulturelle Einrichtungen


Rellinger Kirche, Kirchenbüro, wiederaufgebaut 1754-56
 Spätbarockes achteckiges Hauptgebäude (Oktogon)
 mit angebautem Glockenturm
2 27 60
Rellinger Rathaus Galerie, Hauptstr. 60 56 41 75
Gemeindebüchereien:
Hauptstr. 58
Heidestr. 84
56 41 90
3 54 07


nach oben  nach oben

 Kinder- und Jugendeinrichtungen


Jugendbüro, im Rellinger Rathaus 56 41 84
Jugendtreff OASE (Offene Außerschulische Einrichtung), Schulweg 8 20 70 17
Matthäus-Kindergarten, An der Rellau 1 a 20 71 76
Johannes-Kindergarten, An der Rellau 1 b 2 27 80
Lukas-Kindergarten, Ahornweg 24 a 3 27 41
DRK-Kindertagesstätte „Schulzentrum Egenbüttel“, Schulweg 6 3 65 27
DRK-Kindertagesstätte „Hempbergstraße“, Hempbergstraße 10 3 49 58
Waldorf Kindergarten e.V., Jahnstraße 5 20 77 77
„Die Waldkinder e.V.“, Vereinsadresse: Gärtnerhof 8 2 44 84


nach oben  nach oben

 Alten- und Pflegeeinrichtungen


Seniorenwohnsitz Alten- und Pflegeheim des DRK, Oberer Ehmschen 53 5 95 50
Altenheim „Haus Rügen“, Tangstedter Straße 57 2 26 94
Seniorenresidenz Alten- und Pflegeheim
Brügge/Schmidt GmbH, Adlerstraße 74
3 13 83


nach oben  nach oben

 Apotheken


Brunnen-Apotheke, Hauptstr. 25 20 78 00
Post-Apotheke, Hauptstr. 35 20 01 10
Rosen-Apotheke, Hauptstr. 82 2 28 33


nach oben  nach oben

 Krankentransportdienst


Krankenbeförderungsdienst, Fahltskamp 74, 25421 Pinneberg 19 222


nach oben  nach oben

 Banken und Sparkassen


VR-Bank Pinneberg, Hauptstr. 70 50 12 50
Hamburger Sparkasse, Hauptstr. 55 5 56 66-11 40
Sparkasse Südholstein, Hauptstr. 49 0180/10 10 900


nach oben  nach oben


Stand: 11. 08. 2008
zum Inhalt Inhalt nach oben  nach oben zum Inhalt zurück
2012 powered by Schirmer Medienservice Hamburg • Webdesign • CMS • Datenbanken