Pinneberg
Amt Pinnau
Service-Informationen, Adressen, Telefonnummern und Wissenswertes
Inhalt
[ Amt Pinnau ]
[ Einwohnerzahlen der amtsangehörigen Gemeinden: ]
[ Die Fusion der Ämter Bönningstedt und Pinneberg-Land:
Ein Meilenstein der Verwaltungsstrukturreform im Kreis Pinneberg ]
[ Die Gemeinde Bönningstedt ]
[ Die Gemeinde Borstel-Hohenraden ]
[ Die Gemeinde Ellerbek ]
[ Die Gemeinde Hasloh ]
[ Die Gemeinde Kummerfeld ]
[ Die Gemeinde Prisdorf ]
[ Die Gemeinde Tangstedt ]
[ Pinneberg Chronik ]
[ Kurzer geschichtlicher Überblick ]
[ Wichtige Rufnummern Pinneberg ]
[ Die Drostei - Kulturzentrum ]
[ Kommunale Einrichtungen/ Wichtige Institutionen ]
[ Bäder ]
[ Apotheken ]
[ Krankenkassen ]
[ Aktuelle Informationen zum Umweltschutz ]
[ Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Halstenbek ]
[ Wichtige Rufnummern Halstenbek ]
[ Im Notfall ]
[ Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Rellingen ]
[ Wichtige Rufnummern Rellingen ]
[ Behördliche Einrichtungen ]
[ Öffentliche Einrichtungen ]
[ Kulturelle Einrichtungen ]
[ Kinder- und Jugendeinrichtungen ]
[ Alten- und Pflegeeinrichtungen ]
[ Apotheken ]
[ Krankentransportdienst ]
[ Banken und Sparkassen ]
Amt Pinnau
Das Amt Pinnau entstand am 1. Januar 2007 aus dem Zusammenschluss der bisherigen
Ämter Bönningstedt und Pinneberg-Land. Es verwaltet sieben Gemeinden (Bönningstedt,
Borstel-Hohenraden, Ellerbek, Hasloh, Kummerfeld, Prisdorf und Tangstedt) mit insgesamt
über 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Bis Sommer 2008 befindet sich das Amt Pinnau noch an zwei verschiedenen Standorten:
Amt Pinnau Tel: 040/55 626-0
Ellerbeker Str. 20, 25474 Bönningstedt
Fax: 040/55 626-36
Außenstelle Pinneberg Tel: 04101/79 72-0
Elmshorner Str. 49, 25421 Pinneberg
Fax: 04101/79 7-48
E-Mail: info@amt-pinnau.de
Sprechzeiten an beiden Standorten
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 08.00-12.00 Uhr
Dienstag auch 14.00 - 18.00 Uhr, Mittwoch geschlossen
Ausserhalb dieser Zeiten können Termine vereinbart werden
Im Sommer 2008 (geplant August) werden beide Standorte in einen Flügel des Rellinger
Rathaus einziehen und eine Einheit bilden.
Die neue Anschrift lautet dann:
Amt Pinnau, Hauptstraße 60, 25462 Rellingen, E-Mail: info@amt-pinnau.de
Das Amt Pinnau wird dann voraussichtlich weiterhin über die Telefonnummer 04101/79 72-0
erreichbar sein.
Öffnungszeiten:
Das Amt Pinnau und die Gemeinde Rellingen werden ihre Öffnungszeiten aufeinander abstimmen.
Die neuen Öffnungszeiten standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Informationen
erhalten Sie auf der Internetseite www.amt-pinnau.de
Durchwahlen:
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten am Verwaltungssitz in Rellingen neue Durchwahlnummern.
Der Umzug der Verwaltung ist derzeit in der Planung. Aus diesem Grunde können hier keine
verbindlichen Informationen angeboten werden.
Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.amt-pinnau.de.
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Einwohnerzahlen der amtsangehörigen Gemeinden:
Einwohnerzahlen (Stand 31.10.2007)
| Borstel-Hohenraden: |
2.230 |
| Bönningstedt: |
4.379 |
| Ellerbek: |
4.283 |
| Hasloh: |
3.298 |
| Kummerfeld: |
2.140 |
| Prisdorf: |
2.153 |
| Tangstedt: |
2.191 |
| Gesamt: |
20.674 |
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Die Fusion der Ämter Bönningstedt und Pinneberg-Land:
Ein Meilenstein der Verwaltungsstrukturreform im Kreis Pinneberg
Die Verwaltungsstrukturreform ist zurzeit in Schleswig-Holstein ein zentrales Thema, welches
die Kommunen landauf und landab bewegt. Nach den Leitlinien der Landesregierung sollen
die Verwaltungen auf Landes- und Kreisebene sowie auf der Ebene der Städte, Gemeinden,
Ämter und Zweckverbände professionell, bürgernah und wirtschaftlich gestaltet und geführt
werden.
Nachdem zunächst eine Phase der „Freiwilligkeit“ gilt, können zukünftig kleine und nicht leistungsfähige
Verwaltungen durch Verordnung des Innenministeriums zusammengelegt werden.
Ursprünglicher Ausgangspunkt war die Tatsache, dass die Verwaltungsgebäude beider Ämter
unabhängig voneinander schon längere Zeit auf den Prüfungstand standen. Sowohl die Frage
der Größe als auch die Sicherung der Bausubstanz waren Anlass, über erforderliche Maßnahmen
und Veränderungen nachzudenken. Aufgrund gleicher Ausgangslage fanden zunächst
informelle Vorgespräche statt.
Am 22. Juni 2006 konnte der Fusionsvertrag in den Ämtern Bönningstedt und Pinneberg-Land
durch Beschlüsse der Amtsausschüsse verabschiedet werden.
Unmittelbar danach wurde der Vertrag von den Amtsvorstehern unterzeichnet und in das vorgeschriebene
förmliche Genehmigungsverfahren gegeben. Damit war der Weg für das neue
„Amt Pinnau“ frei.
Die beiden Amtsvorsteher sind sicher, dass die mit der Fusion verfolgten Ziele verwirklicht
werden. Die Zusammenlegung der Verwaltungen bündelt vorhandene Kompetenzen sinnvoll
und führt unmittelbar zu wirtschaftlicheren Verwaltungsabläufen.
Damit leistet das „Amt Pinnau“ einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftssicherung seiner
sieben Gemeinden.
Schnell kristallisierte sich die ldee einer gemeinsamen Verwaltung in einem Gebäude heraus,
die im August 2008 umgesetzt sein soll.
Dann wird sich der Sitz des Amtes Pinnau in einem Flügel des Rathausgebäudes der Gemeinde
Rellingen befinden.
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Die Gemeinde Bönningstedt
Lage: Bönningstedt liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße 4, an der Nord-Süd-Autobahn
A 7, diebequem über die Ausfahrt Hamburg-Schnelsen zu erreichen ist, an der Ost /-Westachse
Kreisstraße 5 und an der Bahnlinie Altona - Kaltenkirchen - Neumünster (AKN). Umgeben
von Natur und nah an der Großstadt bietet Bönningstedt eine hohe Lebens- und Wohnqualität
in interessanter Lage.
Erste urkundliche Erwähnung fand der Ortsteil Winzeldorf im Jahre 1369. Winzeldorf und
Bönningstedt wurden 1942 zu Bönningstedt zusammengelegt.
Bönningstedt umfasst eine Gesamtfläche von 1.206 Hektar. Ursprünglich war die Gemeinde
ein reines Bauerndorf. Die Zahl der bewirtschafteten Bauernhöfe ist im Laufe der Zeit zurückgegangen.
Viele alte Bauernhäuser wurden liebevoll und den ursprünglichen Charakter erhaltend
restauriert und dienen heute größtenteils als Wohnraum. Bönningstedt bietet durch seine
Lage im Grünen, umgeben von Wäldern, Wiesen und Biotopen, vielen Menschen Erholung
und attraktive Wandermöglichkeiten.
Geschäfte und Dienstleister sind im gesamten Gemeindegebiet vertreten, viele konzentrieren
sich am Markt im Ortszentrum, im Rugenbergen-Center und im Gebäude der ehemaligen
Rugenberger Mühle, in der sich auch die Polizeistation Bönningstedt befindet. In den Gewerbegebieten
Goosmoortwiete, Nordring und Ellerhorst haben sich zahlreiche Betriebe angesiedelt.
In Bönningstedt finden sich zahlreiche Einrichtungen, z. B. die Grundschule, die verlässliche
Schulzeiten anbietet, die Schule Rugenbergen (Realschule mit Hauptschulteil), die Kirche
und der Kindergarten der Ev.-luth. Simon-Petrus-Kirchengemeinde, der Kindergarten Zwergenhütte,
dem ein Hort angegliedert ist, die kindergartenähnliche Einrichtung Rotznasen,
eine Bücherei, das Kinder- und Jugendzentrum „KiJu“, die Diakoniestation, die Freiwillige
Feuerwehr mit der angegliederten Jugendfeuerwehr, der Jugend- und der Seniorenbeirat, das
durch eine Schiedsfrau vertretene Schiedsamt, mehrere Turn- und Sporthallen sowie ein
Sport- und Freizeitzentrum. Durch mehr als zwanzig Vereine und Verbände wird ein vielseitiges
kulturelles oder sportliches Angebot gewährleistet.
Seit 1984 ist Bönningstedt mit der englischen Stadt Seaford in East Sussex verschwistert, seit
1991 mit der griechischen Gemeinde Rachoni auf der Insel Thassos und mit der Stadt Crivitz
in Mecklenburg-Vorpommern.
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Die Gemeinde Borstel-Hohenraden
Lage: Die Gemeinde Borstel-Hohenraden mit den Ortsteilen Borstel und Hohenraden liegt
nordöstlich der Kreisstadt Pinneberg. Durch die Gemeinde führt die Landesstrasse Nr. 76, die
Pinneberg und Quickborn sowie die beiden Autobahnen Hamburg-Kiel und Hamburg-Itzehoe
miteinander verbindet.
Die erste urkundliche Erwähnung von Borstel (Borstele) datiert aus dem Jahre 1388. Die erste
Nennung des Ortsteiles Hohenraden (Hohenrade) geht auf das Jahr 1638 zurück. Im Jahre
1988 feierte die Gemeinde Borstel-Hohenraden das 600-jährige Bestehen (Erstnennung
19.5.1388).
Von der Struktur her hat sich die Gemeinde Borstel-Hohenraden in den vergangenen Jahren
von einer Agrargemeinde zu einer Wohngemeinde entwickelt. Ziel ist es, die Funktionen des
Wohnens und der Landwirtschaft gleichermaßen zu erhalten.
Die Gemeinde steht vor der Aufgabe, durch infrastrukturelle Maßnahmen den Wohnwert für
die in der Gemeinde lebenden Einwohner laufend zu verbessern.
In der Gemeinde Borstel-Hohenraden sind folgende kommunale Einrichtungen vorzufinden:
- Grundschule mit Turnhalle für Mehrzwecknutzung
- Sportstättenanlage
- Gemeindebücherei
- Kindergarten, betrieben durch die Johanniter e.V. Regionalverband Hamburg
- Kinderspielplätze
- Anschluss an die Schwesternstation der Diakonischen Kranken- und Altenpflege
der Ev.-luth. Kirchengemeinde im Kummerfeld
- Feuerwehr (Feuerwache und Feuerwehrunterrichtsraum am Gebäudekomplex
der Schule an der Quickborner Straße)
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Die Gemeinde Ellerbek
Lage: Die schöne Gemeinde Ellerbek im Kreis Pinneberg liegt zwischen der Landesstraße 99
(Pinneberger Straße) im Südwesten und der Bundesstraße 4 (Kieler Straße) im Osten. Unsere
Nachbargemeinden sind Rellingen, Tangstedt, Bönningstedt und die Stadt Hamburg. Die
Buslinie 195 erschließt die gesamte Gemeinde und verbindet uns mit der Kreisstadt Pinneberg
und mit Norderstedt.
Ellerbek ist eine Gemeinde im Grünen, denn sie liegt zwischen den Entwicklungsachsen
Hamburg-Elmshorn und Hamburg-Kaltenkirchen. So sind auch die Autobahnen 7 und 23
schnell zu erreichen.
Ellerbek hat den Beinamen „Insel des Glücks“. Es ist die Einschätzung eines Journalisten aus
den 60er-Jahren aufgrund der guten finanziellen Situation der Gemeinde, die auch heute
noch besteht.
Lebens- und wohnenswert machen Ellerbek neben der schönen Natur und der extensiven
Bebauung die vielen Einrichtungen, Sport- und Begegnungsstätten, Vereine, Verbände und
Parteien, die von der Kinderbetreuung bis zur Seniorenarbeit für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen
ein reichhaltiges Angebot vorhalten. Und darüber hinaus besteht die Möglichkeit,
das überaus reichhaltige Kultur- und Freizeitangebot Hamburgs zu nutzen. Die
Innenstadt Hamburgs z. B. ist mit dem Pkw in einer guten halben Stunde zu erreichen.
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Die Gemeinde Hasloh
Lage: Die Gemeinde Hasloh liegt an der B 4 (Kieler Straße), westlich von Norderstedt zwischen
der Gemeinde Bönningstedt und der Stadt Quickborn.
Durch die Bundesstraße und eine Bahnlinie (AKN) mit Anschluss an den Hamburger Verkehrsverbund
ist Hasloh an den „großen Verkehr“ angebunden. Autobahn und Flughafen
sind schnell zu erreichen. 1253 wird Hasloh erstmalig in einem Vertrag als Herslo urkundlich
erwähnt. 1345 ist das erste Mal vom Dorf Herßlo die Rede. Der Ort Hasloh liegt um 1500 an
der sogenannten Ochsendrift, die von Schleswig zum Ochsenmarkt nach Wedel führt. Im
Juni 2003 feierte die Gemeinde Hasloh das 750-jährige Bestehen.
Die Gemeinde hat sich in dieser langen Zeit weiterentwickelt. Der Anteil der in der Landwirtschaft
Tätigen nimmt weiter ab. Heute gibt es noch vier Landwirte mit eigenem Betrieb.
Wegen des guten Erholungswertes und der günstigen Lage zu Hamburg ist Hasloh immer ein
beliebter Wohnort gewesen und wird es auch in Zukunft bleiben, denn eines ist Hasloh trotz
der Weiterentwicklung geblieben:
In der Gemeinde sind diverse kommunale Einrichtungen vorhanden, wie z. B. Grundschule,
Sportstättenanlagen, Kindergärten, Freiwillige Feuerwehr, viele Vereine und Verbände u.v.a.m.
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Die Gemeinde Kummerfeld
Lage: Die Gemeinde Kummerfeld liegt nördlich der Kreisstadt Pinneberg parallel zur Bundesautobahn
A 23 zwischen den Anschlussstellen Pinneberg-Nord und Tornesch. Durch Kummerfeld
führt die ehemalige B 5, die seit dem Bau der A 23 an Bedeutung verloren hat und
seitdem als Kreisstraße 21 geführt wird.
Eine erste Erwähnung Kummerfelds ist urkundlich um 1320 bekannt, und zwar aus dem lateinisch
abgefassten Besitztumsverzeichnis des Hamburger Domkapitels, genannt das „Kleine
Kopialbuch“. Es hieß ursprünglich Cummervelde oder Kummeruelde, was mit „geringes
Land“ zu deuten ist. Spuren von alten Baustellen hat man im Kummerfelder Wohld gefunden.
Flurnamen, wie Öhlmöhlenwisch oder Kopperede, deuten auf eine frühere Wassermühle am
Bilsbek hin.
Von der Struktur her hat sich Kummerfeld in den vergangenen Jahren von einer Agrargemeinde
zu einer Wohngemeinde entwickelt. Ziel ist es, die Funktionen des Wohnens und der
Landwirtschaft gleichermaßen zu erhalten. Mit dem Großraum Hamburg ist Kummerfeld
durch den Anschluss an den Hamburger Verkehrsverbund HVV verbunden.
In Kummerfeld sind folgende Einrichtungen vorzufinden:
- Grundschule
- Sport- und Freizeitanlage mit Sport- und Tennisplätzen sowie Freilichtbühne
- 3-Feld-Sporthalle
- Gemeindezentrum mit Gaststätte, Gemeinschaftsraum und Turnsaal
- Kindergarten, betrieben durch die Ev.-luth. Kirchengemeinde Kummerfeld
- Kinderspielstube (Vorschule), betrieben durch den Schulverein Kummerfeld
- Kinderspielplätze
- Anschluss an die Schwesternstation der Diakonischen Kranken- und
Altenpflege der Ev.-luth. Kirchengemeinde in Kummerfeld
- Feuerwehr (Feuerwache und Feuerwehrunterrichtsraum)
- Polizeistation
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Die Gemeinde Prisdorf
Lage: nordwestlich der Kreisstadt Pinneberg an der Eisenbahnlinie Hamburg - Kiel.
Durch die L 107 (Pinneberg - Tornesch) und die (GIK 19 (Prisdorf - Kummerfeld) wird die
Gemeinde Prisdorf an das überörtliche Straßennetz (BAB und K 21) angeschlossen.
Die erste urkundliche Nennung von Prisdorf datiert aus dem Jahre 1342 mit „Villa Britzerdorpe“.
Der Peiner Hof wurde erstmals urkundlich 1477 mit „Peyne“ erwähnt. 1883 begann
man mit der Regulierung der oberen Pinnau und kurze Zeit später mit der des Bilsbeks, um
den winterlichen Überschwemmungen in den Pinnau- und Bilsbekniederungen wirksam
Herr zu werden 1985 hat die Gemeinde eine Dorfchronik von Prisdorf herausgegeben. Sie
umfasst 650 Jahre Dorfgeschichte, die ein anschauliches wie sachlich zutreffendes und wirklichkeitsgetreues
Bild vom alltäglichen Leben der Vorfahren, von den prägenden Ereignissen
in der Geschichte des Dorfes und von der Entwicklung Prisdorfs zu seiner heutigen Gestalt
vermittelt. Die Gemeinde hat heute einen hohen Wohnwert und ist im Wesentlichen durch
Einzelhaus-Bebauung gekennzeichnet. Durch die gute Anbindung an die A 23 und die Nähe
zu Hamburg ist Prisdorf mit seinen durch Einzel- und Fachhandel Verbrauchermärkten sowie
seine leistungsfähigen Handelsbetriebe und Produktionsstätten geprägten Gewerbegebieten
ein idealer Gewerbestandort.
Das eigentliche „Dorfzentrum“ bildet das Gebäudekomplex am Hudenbarg mit Grundschule,
Turnhalle, Bilsbekraum, Bauhof und Feuerwache.
Weitere öffentliche Einrichtungen sind die Gemeindebücherei, das Alten- und Pflegeheim,
die Behinderten- und Jugendhilfeeinrichtung „Großstadt-Mission“, der Jugendtreff, die
Sportstättenanlage sowie ein Kindergarten, Kinderspielplätze und vieles mehr.
Weiterführende Schulen befinden sich in der direkt angrenzenden Kreisstadt Pinneberg und
der Stadt Tornesch.
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Die Gemeinde Tangstedt
Lage: Die Gemeinde Tangstedt liegt im östlichen Teil des Kreises Pinneberg im Raum zwischen
Pinneberg und Quickborn. Das Gemeindegebiet wird im Westen durch die Pinnau gegen
Borstel-Hohenraden begrenzt. Im Norden, Osten und Süden grenzen die Gemarkungen von
Quickborn, Hasloh, Bönningstedt, Ellerbek, Rellingen und Pinneberg an. Durch das Gemeindegebiet
führt die Kreisstraße Nr. 6, die Tangstedt im Süden mit Rellingen und Pinneberg und
im Nordosten mit Hasloh sowie über die B 4 mit Quickborn verbindet.
Tangstedt ist eine der ältesten Gemeinden des Kreises Pinneberg. Die erste urkundliche
Erwähnung datiert bereits aus dem Jahre 1242 im Landesarchiv unter „Tangstede“. Lange
nahm man an, dass der Name auf den Eigennamen „Thanco“ zurückgeht. Neuere Erkenntnisse
im Zusammenhang mit der Annahme eines eigenen Wappens (1992) gehen davon aus,
dass der Name „Tangstedt“ seine Begründung in für Tangstedt charakteristischen Geländeformationen
eines eiszeitlichen Sanders findet, der mehrere kleinere Moore umgibt. Auch die
Wulfsmühle ist schon 1382 urkundlich belegt. Seit dem 14. Jahrhundert gehört Tangstedt
zum Kirchspiel von Rellingen. Eine Schule in Tangstedt wird erstmalig 1719 erwähnt.1992
feierte die Gemeinde ihr 750jähriges Bestehen.
In der Gemeinde Tangstedt sind folgende kommunale Einrichtungen vorzufinden:
- Grundschule
- Schulturnhalle mit Gemeinschaftsräumen
- Sportstättenanlage
- Gemeindebücherei
- Kinderspielplätze
- Ortsfeuerwehr am Brummerackerweg
Neben den eigenen kommunalen Einrichtungen ist die Gemeinde beteiligt
- am kirchlichen Kindergarten in Tangstedt am Brummerackerweg
- an der Erweiterung und Herrichtung des kirchlichen Friedhofs in Rellingen
- an der Sozialstation Bönningstedt
Die Haupt-, Real- und Sonderschüler der Gemeinde Tangstedt werden im Schulzentrum
Egenbüttel unterrichtet. Gymnasiasten besuchen vorwiegend die Gymnasien in der Kreisstadt
Pinneberg.
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Pinneberg Chronik
Kreisstadt und Behördenzentrum des dichtest besiedelten Landkreises Schleswig-Holsteins in
unmittelbarer Nachbarschaft der Freien und Hansestadt Hamburg mit Anschluß an das Hamburger
Verkehrsnetz.
Wohnungs- und Wirtschaftsschwerpunkt an der Aufbauachse Hamburg-Elmshorn und Mittelzentrum
im Sinne der Raumordnungsplanung des Landes Mittelpunkt des größten zusammenhängenden
Baumschul- und Rosenzuchtgebietes der Welt.
Garnisonstadt
Partnerschaftsbeziehungen mit der Stadt Rockville/Maryland (USA)
Patenschaftsbeziehungen mit der deutschen Volksgruppe in
Hadersleben/Nordschleswig
Patenstadt der Stadt Fischhausen/Ostpreußen
Partnerschaftbeziehungen mit dem Nzega-District/Tanzania
Mitglied des Fünf-Städte-Vereins Pinneberg e.V.,
der ein Kindererholungsheim in Hörnum/Sylt unterhält.
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Kurzer geschichtlicher Überblick
Pinneberg ist eine junge Stadt.
Der Ort wurde erstmalig im 17. Jahrhundert urkundlich erwähnt, als um die alte Wasserburg
eine Siedlung entstand. Bei Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1875 hatte Pinneberg rd.
3.000 Einwohner und eine Gemeindefläche von nur 473 ha. 1905 wurden Pinneberger Dorf
mit 532 ha und 1927 Thesdorf mit 1.148 ha eingemeindet. Die Einwohnerzahl von rd. 8.000
zu dieser Zeit erhöhte sich bis 1939 auf rd. 13.000 und beträgt heute rd. 40.000. In völlig
neuen Stadtteilen entstanden größere Wohnsiedlungen. Industrie- und Gewerbegebiete wurden
erschlossen und neue Betriebe angesiedelt.
Die Innenstadt hat in den letzten Jahrzehnten durch neue Geschäfts- und Verwaltungsbauten
ein modernes Gesicht erhalten. Durch Maßnahmen der Verkehrsberuhigung konnten die
Verkehrsverhältnisse in der Innenstadt entscheidend verbessert werden. Die Umgestaltung
von Straßen in der Innenstadt zu Fußgängerzonen hat weiter zur Attraktivität Pinnebergs als
Einkaufsstadt beigetragen. Als letztes Teilstück hat der Platz zwischen Rathaus und Drostei
ein neues Gesicht erhalten. Er bildet mit dem restaurierten Gebäude der Drostei (aus dem
Jahre 1765), das jetzt als Kreiskulturzentrum dient, ein sehenswertes Ensemble.
Nur wenige Kilometer von Hamburg entfernt und mit dem Auto oder S-Bahn in kürzester Zeit
erreichbar, ist Pinneberg auch bei der Großstadtnähe eine Stadt mit ausgeprägtem Eigenleben,
sowie hohem Wohn- und Freizeitwert. In der noch überschaubaren Mittelstadt wohnt
man verhältnismäßig ruhig im Grünen, findet aber dennoch alle Einrichtungen am Ort vor,
die der Bürger in einer Stadt nicht missen möchte. So stehen alle Schularten, auch eine integrierte
Gesamtschule, bereit. Überdies brauchen die Pinneberger auf die Annehmlichkeiten
der nahen Großstadt nicht zu verzichten, ohne jedoch deren Nachteile mit in Kauf nehmen
zu müssen. Die weltbekannten kulturellen Einrichtungen der Metropole liegen „vor der Tür”.
Das gleiche gilt für den Flughafen Fuhlsbüttel, den Hafen und den Elbtunnel.
Als Kreisstadt ist Pinneberg Behördenzentrum des am dichtesten besiedelten Landkreises
Schleswig-Holsteins und wirtschaftlicher Mittelpunkt eines größeren Einzugsgebietes. Das
Angebot in leistungsfähigen Geschäften erfüllt auch anspruchsvolle Kundenwünsche. Ihre
Lage und gute Einrichtungen der Infrastruktur haben sie zu einem bevorzugten Standort
gewerblicher Unternehmen gemacht. Die Wirtschaftsstruktur wird bestimmt durch eine
gesunde Mischung leistungsfähiger Klein- und Mittelbetriebe der Industrie, des Handwerks,
des Handels und des Dienstleistungsbereichs in den verschiedensten Branchen. Besonders
erwähnenswert sind die Baumschulen und Gärtnereien, die ihre Erzeugnisse in alle Welt versenden.
Wenn man sich in Pinneberg wohlfühlt, dann vor allem dank des hohen Wohnwertes und der
vielfältigen Möglichkeiten, seine Freizeit sinnvoll und angenehm zu gestalten. Jeder Bürger
der Stadt kann seinen Interessen und Neigungen auf den unterschiedlichsten Gebieten in den
vielen Pinneberger Vereinen nachgehen. Deren zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen
die Stadt bei der Erfüllung ihrer kommunalen Aufgaben in erheblichem Maße.
Mitten in der Stadt unmittelbar am Bahnhof liegt das 30 ha große Fahltgehölz, das zusammen
mit Rosengarten, Sportanlagen, Freibad und Hallenbad, die grüne Lunge der Stadt in zentraler
Lage bildet. Am Rande der Stadt im Ortsteil Waldenau lädt der Stadtforst zu ausgedehnten
Spaziergängen ein. Durch den unmittelbaren Übergang in den großen Hamburger Staatsforst
Klövensteen sind Waldwanderungen bis an die 10 km entfernte Elbe möglich. Viele kleinere
Anlagen sind überall dort im Pinneberger Stadtgebiet angelegt, wo sich eine Möglichkeit hierzu
bietet.
Der sportlichen Betätigung in der Freizeit dient ein mannigfaltiges Angebot an Sporteinrichtungen,
sowohl im Freien, als auch in mehreren Turn- und Sporthallen, sowie anderen speziellen
Einrichtungen. Das städtische Hallenbad mit sechs 50-Meter-Bahnen und einem
zusätzlichen Springer- und Lehrschwimmbecken sei hierfür beispielhaft erwähnt. Im Freibad
mit beheiztem Schwimmerbecken und auf seinen Liegewiesen finden bis zu 9.000 Personen
Platz. Der größte Sportverein Schleswig-Holsteins mit rd. 5.400 Mitgliedern ist in Pinneberg
zu Hause.
Kulturelles Engagement kann auch im Schatten der Großstadt sehr erfolgreich sein. Der
Beweis hierfür ist die Pinneberger Volkshochschule, die zu den
größten und leistungsfähigsten in Schleswig-Holstein gehört. Der rege Kulturverein bietet
zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. anspruchsvolle Musikdarbietungen und
Dichterlesungen bekannter Autoren. Die Musikschule der Stadt Pinneberg e. V. ermöglicht
vielen Jungen und Älteren eine musische Ausbildung. Anerkannte Laienspielbühnen führen
vor allem auch Stücke in niederdeutscher Sprache auf. Die Stadtbücherei hat einen Bestand
von mehr als 60.000 Medieneinheiten und kann darüber hinaus im Leihverkehr Bücher
beschaffen.
Gremien und Verwaltung waren in den vergangenen Jahrzehnten bestrebt, in der Stadt eine
ausreichende Infrastruktur zu schaffen. Zentrale Aufgabe heute ist es die Lebensqualität in
Pinneberg zu verbessern. Dies wird um so mehr gelingen, als das Engagement der Bürgerinnen
und Bürger dazu beiträgt.
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Wichtige Rufnummern Pinneberg
| Rathaus |
2 11-0, 2 02-1 |
Bürgermeister: Horst-Werner Nitt Gleichstellungsbeauftragte: Frau Schülke |
2 11-2 00 2 11-4 22 |
| Stadtbücherei |
2 11-3 11 |
Kommunaler Service-Betrieb Pinneberg Friedhöfe/Grünflächen/Städtischer Bauhof, Hogenkamp 34a |
2 11-5 90 |
| Stadtwerke Pinneberg, Am Hafen 67 |
2 03-0 |
| Behörden, Ämter, Einrichtungen |
|
| Amt Pinnau, Elmshorner Str. 49 |
7 97 20 |
| Amtsgericht, Bahnhofstr. 17 |
5 03-0 |
Arbeitsgemeinschaft des Kreises Pinneberg mit der Agentur für Arbeit Elmshorn
Arbeitsamt, Damm 25 |
80 47-0 5 66-0 |
Ausländer- und Aussiedlerberatung des Diakonievereins, Migration, Bahnhofstr. 24 |
54 27-0 |
| Verdi, Bismarckstr. 2 |
2 32 90 |
| Finanzamt Pinneberg, Friedrich-Ebert-Str. 29 |
54 72-0 |
| Kreisverwaltung, Moltkestr. 10 |
2 12-0 |
| - Abfallberatung, Lindenstr. 19 |
2 12-21 |
| - AIDS-Beratung, Lindenstr. 11 |
2 12-4 31 |
| - Ausbildungsförderung, Lindenstr. 11 |
2 12-3 41 |
| - Ausländerbehörde, Lindenstr. 13 |
2 12-4 38 |
| - Bürgerberatungsstelle, Lindenstr. 11 |
2 12-2 59 |
| - Beratungsstelle f. Kinder, Jugendliche, und Eltern, Lindenstr. 19 |
2 12-1 60 |
| - Soziale Dienste, Moltkestr. 21 |
2 12-4 56 |
| - Fürsorgestelle f. Kriegsopfer u. Schwerbehinderte, Lindenstr. 11 |
2 12-3 55 |
| - Gesundheitsamt, Moltkestr. 8 |
2 12-4 21 |
| - Jagdbehörde, Lindenstr. 13 |
2 12-4 52 |
| - Jugendamt, Moltkestr. 2 |
12-2 19 |
| - Kreisjugendpfleger, Lindenstr. 11 |
2 12-5 44 |
| - Naturschutzbehörde, Moltkestr. 10 |
2 12-4 57 |
| - Müllabfuhr, Moltkestr. 8 |
2 12-1 21 |
| - Mütterberatung, Moltkestr. 8 |
2 12-2 31 |
| - Schul- und Kulturamt, Lindenstr. 11 |
2 12-4 92 |
| - Straßenverkehrsamt, Flensburger Str. 1a |
70 95-0 |
| - Umweltberatung, Moltkestr. 10 |
2 12-2 22 |
| - Veterinäramt, Lindenstr. 11 |
2 12-3 79 |
| - Amtstierärztliche Untersuchung, Moltkestr. 10, im Keller |
2 12-3 79 |
| - Wasserbehörde, Moltkestr. 10 |
2 12-3 87 |
| - Landesversicherungsanstalt Auskunfts- und Beratungsstelle, Waldstr. 5 |
5 42 70 |
| Zollamt, Am Drosteipark 1 |
54 13-0 |
Deutsche Post AG Service-Nummer Kunden-Hotline: - Privatkunden - Geschäftskunden |
0180/2 33 33
0800/33 01 000 0800/33 01 172 |
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Die Drostei - Kulturzentrum
Dingstätte 23, 25421 Pinneberg 04101/2 10 30
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Kommunale Einrichtungen/ Wichtige Institutionen
| Alten- und Pflegeheime |
|
| Deutsches Rotes Kreuz, Rehmen 89 |
5 04-0 |
| Deutsches Rotes Kreuz, Oberer Ehmschen 53, 25462 Rellingen |
50 03-0 |
Zweckverband Altenzentrum Kummerfeld Bundesstr. 39, 25495 Kummerfeld |
79 37 21 Fax 81 02 29 |
| Seniorenheim Gut Eichenhof, Rellinger Str. 37-39 |
20 66 30 u. 20 01 48 |
| Seniorenpflegeheim Haus Quellenthal, Wittestr. 2 |
85 24 16 |
| Haus am Rosengarten, Fahltskamp 74 |
2 17-3 40 |
| Altentagesstätten |
|
| Arbeiterwohlfahrt, Mühlenstr. 55 c |
2 99 01 |
| Deutsches Rotes Kreuz, Clara-Bartram-Weg 14 |
2 67 84 |
| Deutsches Rotes Kreuz, Berliner Str. 11 |
7 32 50 |
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Bäder
| Hallenbad Burmeisterallee, |
20 64 64 |
| Sauna im Hallenbad |
20 64 64 |
| Lehrschwimmbecken Schuldorf Quellental, Richard-Köhn-Str. 75 |
|
| Lehrschwimmbecken Hans-Claussen-Schule, Elmshorner Str. 52 |
|
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Apotheken
| Adler-Apotheke, Dingstätte 22 |
2 80 47 |
| Bahnhofs-Apotheke, Bahnhofstr. 12 |
2 51 70 |
Brahms-Apotheke, EKZ-Thesdorf Diesterwegstr. 33a |
0800/6 50 10 10 Fax 6 88 80 |
| Fahlt-Apotheke, Fahltskamp 6 |
20 72 36 |
| Flora-Apotheke, Damm 51 |
2 33 95 |
| Hubertus-Apotheke, Elmshorner Str. 43 |
2 75 76 |
| Markt-Apotheke, Elmshorner Str. 13 |
2 77 77 |
| Olympia-Apotheke, Rübekamp 25 |
2 60 33 |
| Schulze’s Apotheke, Oeltingsallee 35 |
6 88 33 |
| Apotheke Waldenau, Waldenauer Marktplatz 12 |
6 10 44 |
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Krankenkassen
| AOK, Hindenburgdamm 60 |
2 19-0 |
| Barmer Ersatzkasse, Rübekamp 14-16 |
37 35-0 |
| DAK, Damm 21 |
Fax 54 84 19, 54 84-0 |
| KKH, Fahltskamp 6 |
55 33 00 |
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Aktuelle Informationen zum Umweltschutz
| Müllabfuhr, Abt. Abfallverwertung, Lindenstr. 19, 25421 Pinneberg |
2 12-3 97 |
| Beauftragtes Unternehmen, Fa. August Wittern, Hallstr. 1, 25462 Rellingen |
4 11 66 |
Müllverwertungsanlage (MVA), Hasenkamp 15, 25436 Tornesch-Ahrenslohe Annahme von Haus-, Garten- und Sondermüll,
Abgabe von Kompost, Deponie Schäferhof, 25482 Appen-Etz Annahme von Bauschutt, Erdaushub und Gartenabfällen in größeren Mengen, Abgabe von Kompost u. Mulchmaterial |
04120/70 90
2 87 24 |
| Umwelttelefon |
2 12-2 22 |
Gewerbliche Altpapier- und Altkleidersammlung jeden Donnerstag
(nicht während der Schulferien) Altkleidersammlungen durch
karitative Verbände nach Ankündigung.
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Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Halstenbek
Die Gemeinde Halstenbek liegt im südlichen Teil des Kreises Pinneberg und ist unmittelbare
Randgemeinde zur Freien und Hansestadt Hamburg.
Das heutige Gebiet der Gemeinde ging aus der alten „Bauernvogtei Halstenbek“ hervor. Es
gehören seit jeher die Fluren der Ortschaften Halstenbek, Nienhöfen, Branden und Krupunder
dazu.
Der Name Halstenbek wird zuerst um 1309 in der Form „Halstenbeke“ genannt. Der Hamburger
Bürger Marquard Potecowe vermachte einem Mitgliede seiner Familie gleichen
Namens „ein Haus, welches er in der Halstenbeke“ hat. In einer Landverpfändungssache vom
Jahre 1345 wird ein Johann Halstenbeke genannt. Der Name „Branden“ soll erst im
18. Jahrhundert aufgetreten sein und auf Rodung durch Brand hindeuten. Im Amtsregister von
1591 tritt erstmalig der Name „Nienhöven“ auf. Die jüngste der vier zum Gemeindegebiet
gehörenden Ortschaften ist das jetzige Krupunder. Auf öder Heide zwischen Halstenbek und
Eidelstedt begann man sich hier um 1700 anzusiedeln. „Krupunder“ war vor 200 Jahren ein
volkstümlicher Name für den See, der eigentlich „Reichlinger See“ hieß. Der Name „Krup’under“,
wohl ein scherzhafter Zuruf Wegfahrender, hat sich auf den Ort übertragen.
Das Steuerverzeichnis von 1464 enthält die Namen von 6 Steuerzahlenden Halstenbeks; bei
der Volkszählung im Jahre 1803 werden bereits 407 Einwohner in der ganzen Bauernvogtei
festgestellt und von 1868 bis 1939 steigt die Zahl der Einwohner von 643 auf 3.668 (Volkszählungen
am 17.5.1939). Die Bevölkerungszunahme, insbesondere seit Mitte des 19. Jahrhunderts,
hat ihren Grund in der zunehmenden Umwandlung des Ackerbodens und des
unkultivierten Landes in Baumschulen. Die Erhöhung der Einwohnerzahl auf 6.514 (Volkszählung
am 13.9.1950) ist schließlich auf die vielen Hamburger Ausgebombten und besonders
die zahlreichen Ostflüchtlinge, die in der Gemeinde untergebracht werden mußten,
zurückzuführen. In der „Beschreibung der Herrschaft Pinneberg“ heißt es von Halstenbek:
„Hier sind niemahlen Fabriquen oder Manufacturen gewesen“ und „Ausser 1 Rademacher
gantz nichts vorhanden“. Dieser Zustand änderte sich erst zwischen den Weltkriegen, als sich
verschiedene Betriebe, z.B. zur Margarineerzeugung, Holzverarbeitung, Herstellung von Cremen
und Fetten usw. in Halstenbek etablieren konnten. Auch heute befinden sich mehrere
gewerbliche Unternehmen auf Gemeindegebiet; die Halstenbeker haben es jedoch verstanden,
sich in der Hauptsache die sogenannte „rauchlose Industrie“, d.h. die Baumschulen und
den ländlichen Charakter des Ortes zu erhalten und damit die Umweltschutzprobleme anderer
Gemeinden von vornherein verhindert. Andererseits muß dieser Vorteil mit höherem Aufwand,
z.B. für Versorgungseinrichtungen (Überbrückung der Freiräume), bezahlt werden.
Das stetige Anwachsen der Einwohnerzahl auf mittlerweile 16.435 Einwohner, verursacht
durch die attraktive unmittelbare Nachbarschaft zur Freien und Hansestadt Hamburg, stellt
Halstenbek heute vor die schwierige Aufgabe, die Struktur der Gemeinde laufend vervollständigen
und verbessern zu müssen. So sind zwei Großprojekte in Arbeit, nämlich der Bau
einer neuen Sporthalle in der Feldstraße, sowie die künftige Ortskerngestaltung.
Partnerschaftsbeziehungen mit der Gemeinde Hartkirchen in Oberöstereich und der Stadt
Lübz in Mecklenburg-Vorpommern.
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Wichtige Rufnummern Halstenbek
Behördliche Einrichtungen Bürgermeisterin: Linda Hoß-Rickmann Rathaus, Gustavstr. 6
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 8.30-12.00 Uhr Fr. 8.00-12.30 Uhr, Di. 14.00-18.00 Uhr |
4 91-1 01 |
| Gemeindeverwaltung Halstenbek, Rathaus, Gustavstr. 6 |
4 91-0 |
| Standesamt Halstenbek, Gustavstr. 6 |
4 91-1 38 |
Friedhofsverwaltung, Friedhof, Ostereschweg 15 Gustavstr. 6, Rathaus, Zi. 45 |
4 63 59 |
Volkshochschule Halstenbek Geschäftsstelle im Haus für Jugend und Kultur Neuer Weg 51 58 77 12 |
58 77 10 |
Gemeindebücherei Halstenbek, Gustavstr. 8 Zweigstelle Krupunder, Siebentunnelweg 16-18 |
4 69 57 40 18 58 |
Gemeindewerke Halstenbek, Ostereschweg 9 Techn. Bereitschaftsdienst, im Notfall Tag + Nacht erreichbar |
49 07-0 49 07-1 20 |
| Haus der Jugend und Kultur A23, Neuer Weg 51 |
4 51 71 |
Sonstige Behörden Deutsche Post AG, Filiale Halstenbek, Schulstr. 3 |
48 03 55 |
Polizeirevier Station Halstenbek-Rellingen Halstenbeker Weg 85, 25462 Rellingen |
48 03 55 49 80 |
Freiwillige Feuerwehr Halstenbek, Gärtnerstr. 62 Wehrführer: Frank-M. Gormanns, Eidelstedter Weg 64 |
4 16 03 40 04 60 |
Halstenbek in Kürze Lage: Im südlichen Teil des Kreises Pinneberg (Schleswig-Holstein),
ca. 15 km vom Zentrum der Freien und Hansestadt Hamburg entfernt. Größe: ca. 1260 ha Einwohner: 16.435 (Stand 19.10.2007) |
|
Verkehrsinformationen Autobahnzufahrten: von der A23 die Auf- und Abfahrten Halstenbek
Rellingen und Halstenbek-Krupunder-Rellingen S-Bahn-Stationen: Halstenbek u. Krupunder mit den S-Bahn-Linien S3 und S21
Bus-Linien: Nr. 185, 281, 285, 585 |
|
Soziale Einrichtungen Arbeiterwohlfahrt Servicezentrum Pinneberg, www.awo-pinneberg.de |
78 22 33 |
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Schleswig-Holstein, Barbara Hansen |
4 36 56 |
Deutsches Rotes Kreuz Halstenbek e.V. Begegnungsstätte, Essen auf Rädern, Verleih v. Hilfsmitteln
Schulstraße 10, 24569 Halstenbek |
40 28 28 Fax: 40 90 65 |
Hilfe + Pflege ProVita oHG, Waltraut Walter & Partner Bickbargen 130, 24569 Halstenbek |
4 74 40 |
Seniorenclub der kath. Kirchengemeinde Friedrichshulder Weg 1, 24569 Halstenbek |
47 32 41 |
Seniorenkreis der ev. Kirchengemeinde, Diakon Pfeiffer Friedrichstr. 22, 24569 Halstenbek |
47 35 65 |
Sozialverband Deutschland e.V., Ortsverband Halstenbek-Rellingen, Hans-Jochen Tschammer
Haselweg 26, 24569 Halstenbek |
4 12 22 |
| Vereinigung Ambulanter Pflege e.V., Halstenbeker Str. 8, 25421 Pinneberg |
59 10 22 |
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Im Notfall
| Polizei |
1 10 |
| Feuerwehr |
1 12 |
| Rettungsleitstelle Pinneberg/Rettungsdienst-Notruf |
19 222 |
| Polizei-Station Halstenbek-Rellingen, Halstenbeker Weg 85,25462 Rellingen |
49 80 |
| Freiwillige Feuerwehr, Feuerwache Halstenbek, Gärtnerstr. 62 |
4 16 03 |
| Krankenbeförderungsdienste |
040/19 200 |
Gemeindewerke Halstenbek, Störungsbeseitigung (Strom, Gas, Wasser), Tag und Nacht erreichbar |
49 07-1 20 |
| Klärwerk, Störungsbeseitigung (Entwässerung) |
4 91-0 |
| Giftinformationszentrale |
0551/19 240 |
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Geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Rellingen
(13.789 Einwohner, Flächengröße 1.320 ha )
Rellingen ist ein kulturell sehr lebendiger und beliebter Wohnort, der trotz der direkten Nachbarschaft
zur Großstadt Hamburg seine Eigenständigkeit bewahrt. Wahrscheinlich schon vor
dem Jahr 1000 verfügte Rellingen über eine Kirche, deren Einzugsbereich zeitweilig rd. 150
qkm umfasste. Das jetzige Kirchengebäude wurde von dem Baumeister Cay Dose geplant
und 1756 fertiggestellt. Es stellt eines der Hauptwerke des spätbarocken Kirchenbaues im
Lande dar und ist ein Kunstwerk von richtungweisender baugeschichtlicher Bedeutung.
Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts war Rellingen eine der Keimzellen und wurde später
Mittelpunkt des größten geschlossenen Baumschulengebietes des Welt.
Da die Gemeinde Rellingen mit vier Autobahnanschlüssen an der A 23 gelegen ein begehrter
Wirtschaftsstandort für Unternehmen ist, haben sich insbesondere Betriebe der Elektro-,
Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, sowie Betriebe des Handels mit elektronischen
Musikinstrumenten, Kfz-Handels- und Handwerksbetriebe und Betriebe des Maschinen- und
Apparatebaus in der Gemeinde angesiedelt.
In der Silvesternacht 1973/74 war die Zahl der Einwohner um etwa 2.400 gestiegen. Ursache
war der freiwillige Zusammenschluss Egenbüttel mit Rellingen aufgrund eines Grenzänderungsvertrages.
Sichtbaren Ergebnis der schon vorher bestehenden guten Zusammenarbeit beider Gemeinden
ist das Schulzentrum im Ortsteil Egenbüttel, mit einer Grund- und Hauptschule, Realschule
und der Förderschule.
Das architektonisch gelungene Ortszentrum lädt zu einen Besuch der Geschäfte und Cafés
ein und ist in jedem Jahr Kulisse für mehrere stimmungsvolle Ortsfeste.
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Wichtige Rufnummern Rellingen
www.rellingen.de
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Behördliche Einrichtungen
| Gemeindeverwaltung Rellingen, Hauptstr. 60 (Rathaus) |
5 64-0 |
| Wasserwerk, Am Wasserwerk 7 |
3 23 18 |
| Bauhof, Korkwisch 29 |
40 85 65 |
| Friedhofsbüro, Hamburger Straße 24 |
20 76 82 |
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Öffentliche Einrichtungen
| Schiedsmann, Lothar Schwarz, Nienkamp 7 |
2 52 10 |
| Sozialstation des DRK, Appelkamp 8 |
55 31 86 |
| Seniorenbegegnungsstätte des DRK, Appelkamp 8 |
55 31 87 |
| Tagespflegeeinrichtung des DRK, Appelkamp 8 |
55 31 88 |
| Polizeirevier, Halstenbeker Weg 85 |
49 80 Fax 49 81 60 oder 49 82 60 |
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Kulturelle Einrichtungen
Rellinger Kirche, Kirchenbüro, wiederaufgebaut 1754-56 Spätbarockes achteckiges Hauptgebäude (Oktogon)
mit angebautem Glockenturm |
2 27 60 |
| Rellinger Rathaus Galerie, Hauptstr. 60 |
56 41 75 |
Gemeindebüchereien: Hauptstr. 58 Heidestr. 84 |
56 41 90 3 54 07 |
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Kinder- und Jugendeinrichtungen
| Jugendbüro, im Rellinger Rathaus |
56 41 84 |
| Jugendtreff OASE (Offene Außerschulische Einrichtung), Schulweg 8 |
20 70 17 |
| Matthäus-Kindergarten, An der Rellau 1 a |
20 71 76 |
| Johannes-Kindergarten, An der Rellau 1 b |
2 27 80 |
| Lukas-Kindergarten, Ahornweg 24 a |
3 27 41 |
| DRK-Kindertagesstätte „Schulzentrum Egenbüttel“, Schulweg 6 |
3 65 27 |
| DRK-Kindertagesstätte „Hempbergstraße“, Hempbergstraße 10 |
3 49 58 |
| Waldorf Kindergarten e.V., Jahnstraße 5 |
20 77 77 |
| „Die Waldkinder e.V.“, Vereinsadresse: Gärtnerhof 8 |
2 44 84 |
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Alten- und Pflegeeinrichtungen
| Seniorenwohnsitz Alten- und Pflegeheim des DRK, Oberer Ehmschen 53 |
5 95 50 |
| Altenheim „Haus Rügen“, Tangstedter Straße 57 |
2 26 94 |
Seniorenresidenz Alten- und Pflegeheim Brügge/Schmidt GmbH, Adlerstraße 74 |
3 13 83 |
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Apotheken
| Brunnen-Apotheke, Hauptstr. 25 |
20 78 00 |
| Post-Apotheke, Hauptstr. 35 |
20 01 10 |
| Rosen-Apotheke, Hauptstr. 82 |
2 28 33 |
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Krankentransportdienst
| Krankenbeförderungsdienst, Fahltskamp 74, 25421 Pinneberg |
19 222 |
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Banken und Sparkassen
| VR-Bank Pinneberg, Hauptstr. 70 |
50 12 50 |
| Hamburger Sparkasse, Hauptstr. 55 |
5 56 66-11 40 |
| Sparkasse Südholstein, Hauptstr. 49 |
0180/10 10 900 |
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Stand: 11. 08. 2008